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Selbstmord?

Der Mensch wird ins Leben gesetzt ohne sein Zutun, ohne die Möglichkeit einer Ablehnung dieses Lebens. Erscheint ihm nun das Leben, nachdem er es erfahren hat, sinnlos, nicht lebenswert oder gar unerträglich, so muss er das Recht haben, es zu beenden. Kein Mensch, keine Institution kann einen Menschen dazu zwingen, ein Leben zu leben, dass er nicht gewünscht hat. Niemand kann sich anmaßen, die Leidenfähigkeit eines Menschen zu beurteilen und von ihm zu verlangen, ein Leben zu ertragen, für das er sich zu schwach fühlt. Ein Selbstmord ist ein Akt äußerster Verzweiflung. Wer ihn begeht, ist am Ende seiner Kräfte. Nicht der Selbstmörder ist zu verurteilen, nur die Umwelt, die nicht fähig war, ihm beizustehen.
19.7.06 14:05
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Carola (20.7.06 21:39)
Hmmm... Stimmt. Die Entscheidungsfreiheit hat er aber doch. Jeder der sich wirklich umbringen möchte, hat das noch irgendwie geschafft.. So schwer ists nun auch wieder nicht. Und dass sich der Rest der Menschheit drüber mokiert, ist auch nicht schlecht, denn so bleibts trotz aller Eigenverantwortlichkeit im Gespräch und vielleicht kann die Umwelt auch die Vorzeichen des Suizids richtig deuten und ihm besser beistehen, je mehr sie darüber weiß. Und wer weiß, vielleicht sind die Lebenden ja neidisch weil sie sich nicht trauen, diesen Schritt zu machen. Oder sie wissen insgeheim, dass Selbstmord nichts bringt, da man über kurz oder lang ja doch wieder auf der Erde landet. Kurze Höhenflüge dazwischen jedoch erlaubt... However, wer will soll sich umbringen. Aber bitte mit Vorankündigung! Mein ich Ernst. Euer Caroly


(22.7.06 14:26)
Meiner Meinung nach ein äußerst gefährlicher Text, da er eine solche Tat ja förmlicherweise legitimiert, was sicher nicht die richtige Herangehensweise an dieses heikle Thema ist. Es ist einfach nicht gerecht die Umwelt für das eigene "nicht mit der Welt zurechtkommen" verantwortlich zu machen. Es gilt sich selbst aus seiner Mißlage zu befreien. Gewisse Ausnahmen, in denen es nun wirklich keinen ersichtlichen Ausweg mehr gibt, wie etwa ungerechte Haft, mit ersichtlicher Todesfolge seien davon einmal ausgeschlossen. Aber in unserer heutigen Gesellschaft sollten doch andere Mittel und Wege vorhanden sein ...


Julia (22.7.06 14:33)
Aber gerade unsere heutige Gesellschaft ist es doch, die eine solche Tat (teilweise) fast provoziert. Die immer größere Möglichkeiten bringende Technik, die aber auch dazu führt, dass einzelne Gruppen immer mehr vereinsamen. Und ein Mensch, als soziales Wesen, braucht nichts mehr als Nähe und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Fehlt ihm dieses und sieht er für sich keine andere Möglichkeit mehr, kann ein Freitod für ihn den einzigen Ausweg darstellen.
Und wenn der erste Artikel der Menschenrechte ist, dass ein jeder ein Recht auf Leben hat, bedeutet dass für mich auch, dass er selbst bestimmen darf, wie dieses verläuft, was auch beinhaltet, dass er entscheiden kann, wann und wie es endet.


(19.9.09 21:05)
Man kann "außenrum" diskutieren so viel man will, das Recht sein Leben zu beenden kann einem trotzdem keiner nehmen. Vorausgesetzt, man ist körperlich noch in der Lage dazu. Wer zur Verantwortung zu ziehen ist, ist vom jeweiligen Einzelfall abhängig, aber meiner Ansicht nach entsteht die Debatte um die jeweils "Verantwortlichen" oft nur deshalb weil´s irgendjemandem stinkt, dass er nicht bis ins wahrlich letzte Detail die Kontrolle über den hatte, der eben sein Leben nicht mehr ertragen konnte. Sorry, Julia, aber die Technik ist nicht schuld, wenn die Leute sich gegen direkte Kommunikation entscheiden. Eben daran scheitert´s viel zu oft: Man lässt den Dingen, der Entwicklung seinen Lauf und hinterher sucht man ´nen Schuldigen. (Eigen-)Verantwortlichkeit beginnt aber vorher.
Ich finde jedoch auch, dass es ´ne Sauerei ist, wenn Leute auf Teufel komm raus wieder ins Leben zurückgeholt werden, egal wie krank oder problemüberlastet sie waren (oder dann eben wieder sind ...). Ob die dann ein schlechtes Gewissen haben, wenn der "Zurückgeholte" wochenlang im Koma liegt, dann mit schwersten Behinderungen weiterleben "darf" und wohl nicht mehr die Möglichkeit hat, dem ein Ende zu setzen? Wahrscheinlich nicht. Hauptsache Leben, auch wenn´s dann erstrecht keins mehr ist.
However, die Gesellschaft (als Verallgemeinerung) ist jedenfalls nicht der direkte Schuldige woran auch immer. Das Stichwort heißt für mich nach wie vor "Verantwortungsbewusstsein". Man muss halt ungefähr wissen, wann´s beginnt und wo´s aufhört.

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