Leben ohne Gebrauchsanleitung
SHOUT!^^

  Startseite
    Boys, Boys, Boys
    Diary
    Lost in Thoughts
    Lyrics
    Meine Mädels... nö Friends!
    Musiczone
    My Very Own Opinion
    The Moviescene
  Über...
  Archiv
  Neuer Blickwinkel
  Gästebuch
  Kontakt

   B*da
   Caroly (Finnland)
   Dinni (China)
   Dinni (neu)
   Gibbles
   Isa (Lüxem)
   My Music (last.fm)

SHIT HAPPENS!^^

Believe it or not, life is grand!

FREAK!


Schwarze Kästchen 4EVER!

http://myblog.de/gwi23

Gratis bloggen bei
myblog.de





Meins!

Name: Bäda

Alter: noch 16

DGZS: Dieser Eintrag ist eigentlich mehr als überfällig.... Wer dieses Blog einigermaßen verfolgt hat, weiß eigentlich eh schon einiges über ihn oder kennt ihn sowieso. Mein Bäda gehört irgendwie zu den liebsten Mneschen die es gibt und das sag ich nicht bloß weil er meins ist. Er setzt sich immer für andere ein, versucht jedem so gut es geht zu helfen. Man kann mit ihm über alles reden und stundenlang telefonieren. Und man kann mit ihm jeden Scheiß bauen, egal was es ist, er ist immer gleich dabei, machmal vl etwas zu begeistert, aber das macht ihn liebenswert....

Ich liebe dich über alles und jeden auf dieser Welt, ich hab keine Ahnung, was ich ohne dich tun würde! Bitte bleib noch ganz ganz lange MEINS! 

28.1.07 13:16


Birthday

So, ich werd mal wieder was von mir hören lassen... In letzter Zeit bin ich iwei kaum dazu gekommen, letztes Wochenende war ich Schifahren, in obertauern. Trotz verhältnismäßig wenig Schnee war es doch ziemlich geil...

Nächstes WE werd ich hoffentlich wieder uaf den Brettern stehen, wo genau steht noch nicht fest, typisch Bergwacht eben....

 
Warum ich in letztesr Zeit so selten am PC bin? Naja da wär zuerst die böse Schule, dann die Tatsache, dass ich noch ein kleines Pferdchen zu versorgen hab und oft bis spät in die Nacht am Telefon häng und dann am Nachmittag schlaf... Ja und natürlich der liebe bäda, der dauernd bei mir ist oder ich bei ihm, so das sehr wenig Zeit für andere Dinge bleibt.... Nicht das ich mich beschweren würde, aber manchmal denke ich doch, ich vernachlässige den einen oder anderen... Vl sollte ich mich mal im Timemanagement verbessern...

Mein Geburtstag selber war alles in allem nicht wirklich spannend... Die meiste zeit war ich nihct mal daheim sondern leicht im Stress, aber ich hab mich trotzdem gefreut, dass so viele liebe Menschen an mich gedacht haben. Leute, manchmal denke ich, ich hab euch alle gar nicht verdient.... Trotzdem freu ich mich umso mehr, dass ich euch hab! Was würd ich ohne euch tun? und deswegen werd ich endlich mal meine Freundekategorie auf den neuesten Stand bringen....

 

HEL and stay as you are! 

28.1.07 13:00


Back again

Endlich, endlich, endlich.... kannn ich wieder ins Internet. Ich wünsch euch allen mal nachträglich ein gutes neues Jahr, may all your wishes come true!

 Ich habe ein nachträgliches weihnachtsgeschenk von meienm Süßen bekommen, er hat mir meienn PC etwas getunt (schönes Wort^^) und nebenbei auch noch formatiert und neu installiert. Ich hab jetzt sogar ne Fernsehkarte

Ich gelobe hiermit absofort wieder mehr zu schreiben! Und auch einige längst überfällige Einträge nachzuholen!

Aber vorher muss ich leider noch meine physiknote zu retten versuchen, aber ich hab wenig Hoffnung, ich sitz vor diesen Gleichungen fast so hoffnungslos verloren wie vor Dinnis Adresse^^ Bin ich froh, wenn ich den Scheiß ab nächsten Jahr ablegen kann. Meine LKwahl steht übrigens, Englisch-Bio. Naja wen wunderts, hab ich vor einem halben Jahr auch schon erzählt, nur dazwischen waren kleine Irrgedankengänge mit mathe, ha ich und Mathelk, da steh ich zur Zeit auf 4,5^^ und wenn ich das Zeug draufhätte könnte ich wohl auch diese Physikgleichungen umstellen...

was gibts sonst noch zu erzählen? Ich krieg in zwei wochen endlich mein neues bett *froi* und ich hab ein neues Handy, nachdem bei meinem alten der Akku dauernd abgekackt ist... ein N-Gage, wem das was sagt^^, alle jungs sind voll begeistert, ich teilweise auch, teilweise ist es auch doof, weil etwas sperrig und sehr abenteuerlich wenn man damit telen will....

Keine Ahnung, mehr fällt mir im Moment nciht ein, doch, liebe Mikki, es tut mir leid, aber das mit deinem Brief könnte noch ein weilchen dauern.... :-(

Keep on smiling, ich hab euch lieb! 

8.1.07 21:47


^^

Nun gut, nachdem ich dich Proteststimmen hier schon fast durch das Netkabel bis in mein Zimmer hör muss ich wohl doch mal reagieren und wenigstens einen kleinen Rückblick bringen^^

Also Weihnachten war, naja, ähm GRÜN kein Schnee... ansonsten Arschkalt. Geschenke ganz süß, nichts unerwartetes... Im Kreise der lieben Familie...

Sylvester war... so ähnlich... auch GRÜN. Mitllerweile schneit es ein bisschen, mal sehen wie lange es sich hält. Die Feier selber war ganz lustig, bei Family Mixa bzw Haider... DVDs und natürlich jede Menge buntze lichter, bei denen mein liebes Pferdchen zwei Dörfer weiter einen mittleren Herzinfarkt bekommen haben dürfte^^

Dem gehts sehr gut, hat vor ein paar Tagen Winterbeschlag bekommen, pro Huf vier Metallspikes^^ also wenn ich angst davor hätte, dass er mich haun würde, ich glaub ich würde ihm nicht mehr näher hin gehen, so ist es einfach nur praktisch weil man selbst auf eisplatten nicht rutscht...

Sonst noch was? Ich komm kaum mehr an meinen PC, keien Ahnung, er regt mich auf, spinnt die ganze Zeit und dann gibts da noch diese eine person, die mich wie immer abhält.

Mit Giannina steht mal wieder ein Mädelsabend an, mit phoddoshuting. Ich hoffe ich schaffs demnächst endlich der lieben Mikki die Bilder zu schicken. Hab eh schon so ein böses Gewissen. War echt lustig mit dir zu telen. Brief ist aber auch noch nicht angefangen *schäm*

und jetzt... muss ich leider noch mein Zimmer aufräumen weil morgen die liebe Putzfrau kommt um mich bzw uns um halb acht aus dem Bett zu saugen^^ Böse Welt, ich habe doch FERIEN!

sry Mikki.... ich hoffe des hier geht als mittellang durch

HDL

2.1.07 21:05


Advent, Advent....

... ein Lichtlein brennt und morgen sinds schon zwei. irgendwie bin ich noch nicht sehr weihnachtlich gestimmt. Liegt vl am Wetter, statt watteweichen Schneeflöckchen bloß gemeiner, kalter Regen. Ungemütlich, da bleibt man lieber gleich den ganzen Tag im Bett. Erklärt vl auch, warum ich in letzter Zeit kaum zum Schreiben gekommen bin Weihnachtsgeschenke, für mich jedes Jahr was ganz gemeines, sooo viele Leute, denen ich gern zumindest eine Kleinigkeitschenken würde, so viele Ideen und sooo wenig Geld Naja muss ich halt mal wieder was Basteln oder so...

Sonst, keine Ahnung, passiert irgendwie wenig in meinem Leben, ich stopsel so gemütlich vor mich hin, in der Schule schön eien Arbeit nach der anderen und sonst hab ich auch immer  was zu tun...

Naja, meldet euch, wenn ihr mehr wissen wollt...

HEL

9.12.06 14:48


Die Ägypterausstellung (Sophie Branders)

Jetzt saß sie tatsächlich neben ihm im Auto. Sonntagnachmittag, zwei Tage vor Schulanfang. Kam ihr ganz unwirklich vor.

„Interessiert dich die Ausstellung denn überhaupt?", fragte David und betrachtete sie zweifelnd von der Seite. „ich meine, nicht jede Frau hat was übrig für vergangene Kulturen."

„Doch für die Ägypter schon", beeilte sie sich zu versichern. Tatsache ist: Er hätte ihr vorschlagen können, was er gewollt hätte, und sie hätte >Ja< dazu gesagt.

Das Gespräch fand keine Fortsetzung, weil David plötzlich alle Konzentration für sein Überholmanöver brauchte.

Ein rosa Chevi mit einem Typ am Steuer, der seine Mütze verkehrt herum aufhatte.

„Schau dir den an", sagte David, „erst kriecht er wie ’ne Schnecke und jetzt, wo er merkt, dass ihn einer überholen will, dreht er auf."

Der Kotflügel des anderen Wagens kam ihnen verdammt nahe und Julie rutschte ein wenig zu David rüber. Sie fuhren eine ganze Weile auf gleicher Höhe, ein Kaugummi kauendes Gesicht und einen lässig raushängenden Arm neben sich. David wirkte ziemlich angespannt, lieferte sich aber weiter ein totes Rennen mit dem da.

Irgendwie widersprüchlich, fand Julie, erst forderte er sie ganz bildungsbeflissen zu der Ausstellung auf und jetzt dieses Imponiergehabe. Die Ägypter, grübelte sie, das waren doch diese Leute im Transparent-Look, die die Hieroglyphen erfunden hatten. Und die Pyramiden. Mehr fiel ihr im Moment nicht ein. Mist. Natürlich hatte sie keinen Bock darauf, von David als Frau mit null Ahnung eingestuft zu werden. Hatten die sich nicht einbalsamieren und in irgendwelchen Sarkophagen beisetzen lassen? Zu blöd, warum war sie nicht auf die Idee gekommen, vorher mal den Brockhaus zu wälzen?

Sie musste zugeben, dass ihr Bildungsgrad, was ägyptische Kultur anbelangte, unterdurchschnittlich war.

Go, man!! Eben hatte der Chevi voll aufgedreht und sie triumphierend überholt und David stemmt sich mit einer Geste der Entspannung in seinen Sitz zurück und tat so, als habe er ihn aus Gnade vorbeigelassen. Nicht jeder ist schließlich klapsmühlenreif, oder? Vor ihnen lag schon die Rheinbrücke. Gleich kam ihre Ausfahrt.

„Schon mal was von der Cheopspyramide gehört?"

„Also hör mal, natürlich!", sagte Julie.

„Na, dann weißt du ja, dass der tote Pharao drin bestattet wurde."

„Klar weiß ich das."

„Weißt du auch, dass vor, sagen wir mal fünftausend Jahren der Polarstern Alpha in einem Winkel von siebenundzwanzig Grad durch einen Spalt in der Pyramide direkt auf den toten Pharao strahlte?"

Julie zog die Augenbrauen zusammen. Der hatte sie wohl nicht alle.

„...Und dass die Höhe der Pyramide mit einer Million multipliziert genau die Entfernung der Erde von der Sonne ausmacht?"

„Phänomenal", sagte sie, irgendetwas musste sie ja sagen, aber wenn er so weiter machte...Jedenfalls hatte sie sich diese Verabredung mit David anders vorgestellt. Eine Million! Fiel ihm nichts Besseres ein? Sie betrachtete seine sehnigen gebräunten Arme und sah darauf eine Million goldene Härchen wachsen. Mann, sah das aus! Und während sie in die Ausfahrt einschwenkten, stellte Julie sich vor, wie diese Arme sich um ihre Mitte legten, sie an seinen Körper drückten und ihr Gesicht, das im Moment eine Million Lichtjahre entfernt im All schwebte, ganz nahe käme, hautnah.

„He! An was denkst du?"

Eine Hand legte sich ganz beiläufig auf ihren Schenkel.

„Gib zu, dass dir die Pyramiden ziemlich schnuppe sind." Er lachte leise.

Julie bemühte sich irgendwas Intelligentes zu sagen. „Ich interessiere mich mehr für den Kosmos", sagte sie dann, „den Mond zum Beispiel und wie er unseren Stoffwechsel beeinflusst."

Sie zog eine schlaue Miene. „Bei Vollmond sollte man lieber nicht so viel essen, weil man da besonders viel zunimmt."

David sah sie an und grinste.

„Außerdem geschehen viel mehr Morde als an anderen Tagen und Kinder kommen auch mehr auf die Welt."

Jetzt verzog David das Gesicht zu einem gewaltigen Grinsen. Dann deutete er hoch in den dunstblauen Septemberhimmel. „Und für heute, was empfielst du da?"

Da oben stand schon der Mond, als zarte zunehmende Sichel.

„Heute? Heute sollte man sich die Haare schneiden lassen", sagte Julie ohne zu zögern, „sie wachsen dann besonders dicht nach."

„Okay. Willst du mir also nachher die Haare schneiden?"

>Sein Pony hätte es tatsächlich nötig<, dachte sie, wenngleich es auch auf irgendeine Weise attraktiv wirkte, mit welcher Bewegung er seine goldbraune Mähne zurückwarf, damit sie ihm nicht in die Augen fiel.

„Immer noch sah er zu ihr rüber. „Du ziehst mich unheimlich an", sagte er plötzlich und überraschend, „kommt das etwa auch vom Mond?"

Julie wurde sofort ganz warm im Bauch.

„Quatsch! Pass lieber auf, wohin du fährst, da ist die Einfahrt."

Na ja, also schien sich da doch noch irgendwas anderes bei ihm abzuspielen.

Der Parkplatz am Dom war bereits zugeparkt. Pech gehabt, nicht eine Lücke. Dreimal fuhren sie schon im Kreis. Doch, da gab es noch eine: eine Riesenschlammpfütze, mit gelbem Wasser gefüllt. „So richtig was für Nilkrokodile", meinte David. Jetzt standen sie mittendrin. David schaltete den Motor aus, lehnte den Kopf gegen die Kopfstütze und verharrte schweigend in dieser Pose. Er sah aus, als überlegte er.

Ein Haufen Leute lief an ihnen vorbei Richtung Museum und ein Rotzlöffel trat kräftig mitten in die Pfütze, dass das Wasser bis zum Fenster hochspritzte. Julie sah David an.

„Wollen wir nicht aussteigen?"

„Hast du dazu wirklich Lust?", lautete die Gegenfrage, „Mit diesem ganzen Haufen durch die Ausstellung zu trampeln?"

Sie zuckte die Achseln. „Weiß ich nicht, aber dieser Haufen hat eben Bedarf an Kultur."

„Wohl war, die reinste Bildungsoffensive", war sein Kommentar. Mit einem Blick, den sie momentan nicht einschätzen konnte, betrachtete er sie eine Weile und ergriff dann ihre Hand.

„Ich hab eine andere Idee", sagte er ruhig und führte ihre Hand zu seinem Mund. Wenn er so die Augen niederschlug, konnte man sehen, was für lange Wimpern er hatte, Feen konnten darauf tanzen. Überhaupt: Seine Augen hatten es ihr gleich von Anfang an angetan. Schon vor Wochen, als er an einem Samstag vor ihrer Türe stand und zu ihrem Bruder wollte.

„Lass uns lieber an den Rhein fahren und uns da ein wenig die Beine vertreten. Kennst du die Gegend hier, ich meine: die Altrheinarme?"

Julie schüttelte den Kopf, Sie war etwas durcheinander.

„Keine Lust?"

„Doch", sagte sie, „schon, nur hatte ich mich eben auf Ägypter eingestellt." Er küsste gerade die Innenfläche ihrer Hand und Julie fand, dass sich das genauso anfühlte wie die Schnauze eines jungen Lamas, das sie vor nicht allzu langer Zeit im Zoo hatte füttern dürfen.

„Du hast gewonnen", sagte sie.

David ließ ihre Hand los und startete den Motor und Julie überlegte, ob er’s am Ende schon die ganze Zeit so vorgehabt hatte.

Er fuhr ziemlich schnell und so, als ob er den Weg schon hundertmal gefahren wäre. Zuerst säumten Pappeln die Straße, später bogen sie in eine schmale Seitenstraße ein, die dann auf einem Damm verlief.

„Machst du das immer so?", fragte Julie David. „Erst sagen, dass du in eine Ausstellung gehst, und dann schleppst du einen ganz woanders hin?"

„Immer seltener", antwortete David grinsend. Er ließ den Wagen in einen grünen Grasweg rollen. „Jetzt steigen wir erstmal aus."

Langsam schlenderten sie zum Flussufer. Der Rhein schien leicht angestiegen, in den letzten Tagen hatte es viel geregnet. Sie starrten eine Weile stumm auf die Strömung. Und Julie fiel im Moment nichts anderes ein als die Sandalen von den Füßen zu streifen und ein Stück über den Kieselstrand zu balanciere. Die Kiesel kitzelten an den empfindlichen Fußsohlen. Aus einiger Entfernung drehte sie sich nach David um.

Mein Gott, wenn du wüsstest! Wie oft ich in den letzten Wochen an dich gedacht habe. Das war wie ein Zwang! Wenn ich in der Sonne gelegen habe, wenn ich Musik gehört habe, und abends im Bett. Einfach ständig.

David streckte sich, machte sich ganz lang und ließ dann die Arme nach unten klatschen. Dieser Körper! Und diese Augen mit dem Ahornhonigblick. Sie überlegte wie es weitergehen sollte. Auf jeden Fall schien David unberechenbar zu sein. Sie hatten sich ja auch erst dreimal gesehen. Das zweite Mal hatte sie die Initiative ergriffen. War einfach die Treppe hochgestiegen bis unter Dach, wo er wohnte. „Hier bin ich", hatte sie in sein überraschtes Gesicht gesagt, „du hast doch gemeint, ich soll einfach klingeln, wenn ich zufällig in der Gegend bin." Eigentlich ziemlich mutig von ihr als Mädchen den ersten Schritt zu tun.

Das Ufer gegenüber hob sich grün und gezackt wie ein Krokodilsrücken aus der träge dahinziehenden Strömung. Radfahrer fuhren in kurzen Abständen den Damm entlang und Julie blickte hoch zu dem schmalen weißen Mond. Wie sollte es jetzt weitergehen? Mit kleinen Schritten lief sie wieder zu ihm zurück. David schien etwas entdeckt zu haben. Er bückte sich nach vorn und tauchte die Hände ins Wasser. Ein Streifen brauner Haut wurde sichtbar, zwischen dem zu kurzen Shirt und der Hose. Millionen blonder Härchen schimmerten darauf.

Julie seufzte. Jetzt ging er gerade völlig auf in seiner Entdeckung. >Ein komplizierter Typ<, dachte sie. Wahrscheinlich sollte man Psychologie studieren, um mit seinem Charakter klarzukommen. Manchmal denkt man, das ist es, jetzt bist du ganz nah dran und ein paar Minuten später schien er meilenweit entfernt.

David erhob sich, kam ihr entgegen.

„Schau, hier hab ich was für dich."

Auf seiner nassen Hand lagen in einer Reihe fünf schwarze spindelförmige Schneckengehäuse. Irgendwie sah das Ganze ägyptisch aus, fand Julie. Er hielt eines der Schneckenhäuser hoch, um zu sehen, wie das gegen ihre blonden Haare aussah. Seine Hand berührte ihre Wange, die Hand mit dem Schneckenhaus roch nach Algen und Fisch.

„So solltest du sie tragen! Du hast wundervolle Haare."

Jetzt standen sie dicht voreinander. Man konnte sehen, wie das Sonnenlicht in seinen Augen tanzte, und Julie legte wie in Trance ihre Arme um seine Mitte, auf die Stelle mit den Härchen. Glatt und warm fühlte sich die Haut an. Jetzt die Augen schließen und warten, was geschieht. Atmen, tief atmen und spüren, wie sich seine Arme um sie legen. Endlich. Und noch mehr:

Seinen elastischen Körper, seine Haare auf ihrer Wange, seine Zunge zwischen ihren Lippen. Ein Stück nach dem anderen ließ Julie von ihm in Besitz nehmen. Trotzdem musste sie ausgerechnet in diesem Moment an den toten Pharao denken. Und wie dieser Alphastern ihm mitten ins Gesicht leuchtete. >Grotesk, das Leben ist lächerlich<, dachte Julie und nun fuhr auch noch ein Radfahrer vorüber, und noch einer, es wurde gelacht, der Luftzug der Vorrüberfahrenden streifte ihr Gesicht und jemand rief ihnen zu: „Muss Liebe schön sein!"

Doch Davids Arme hielten sie weiterhin fest, und während die Wärme seines Körpers durch ihr Hemd drang, spürte sie, wie nach und nach alles von ihr abfiel, in den Hintergrund rückte und nur noch eines blieb, sich ausbreitete wie bei einer chemischen Reaktion, den Verstand weit hinter sich ließ: Sie brannte.

„Du", flüsterte David in ihr Ohr, „komm!"

Verschlungen und wie Betrunkene schwankend taumelten sie die Böschung hoch. Und jetzt? Julie wagte nicht aufzuschauen.

„Jetzt zu mir. Zunehmender Mond, du weißt schon: ideal zum Haareschneiden."

24.11.06 16:40


I would stay (Krezip)

If this is true, I thought then, what will I think
Will I stay but rather I would get away
I'm scared that I won't find a thing
And afraid that I'll turn out to be alone, but I

I have to learn, have to try, have to trust I have to cry
Have to see, have to know that I can be myself, yeah

And if I could I would stay
And if they're not, not in my way
I'll stare here in the distance
But I'll grow up to be just like you, yeah
I'll grow up to be just like you, yeah

I see it all I'm sure but
Do I know what's right
I thought I knew but it turns out the other way
I am scared that I won't find a thing
And afraid that I'll turn out to be alone, but I

I have to learn, have to try, have to trust I have to cry
I have to see, have to know that I can be myself

And if I could I would stay
And if they're not not in my way
I'll stare here in the distance
But I'll grow up to be just like you, yeah
I'll grow up to be just like you

I want to tell you
Why would I try to
You are all that I can see now
Why would I try to

And I want to tell you
Why would I try to
You are all I can see now
I know I'll try to

I have to learn, have to try, have to trust I have to cry
I have to see, have to know that I can be myself

But if I could, yeah, I would stay
And if they're not, not in my way
I'll stare here in the distance
But I'll grow up to be just like you, yeah
I'll grow up to be just like you
Like you

24.11.06 15:44


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung